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Zum Beispiel Recycling

Wenn die bei Bau und Betrieb eines Gebäudes eingesetzten Materialien nach ihrer ursprünglichen Nutzung für eine neue Verwendung eingesetzt werden, spricht man von Recycling: Aus einem Abfallprodukt wird ein Sekundärrohstoff.
Bereits in der Planungsphase achten wir insbesondere bei der Materialauswahl auf Faktoren wie Homogenität, Trennbarkeit & Schadstofffreiheit, um beim Rückbau von Gebäuden, Gebäudeteilen und Produkten ein hohes Maß an Recyclingfähigkeit sicherzustellen.
Homogenität Die verwendeten Baustoffe sollten nach Möglichkeit homogen sein. Je weniger unterschiedliche Materialien in einem Gebäude verwendet werden, desto weniger unterschiedliche Entsorgungswege müssen in der Regel berücksichtigt werden.
Trennbarkeit Sind die eingesetzten Materialien und Materialverbindungen leicht trennbar, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit auf eine sortenreine Trennung. Je sortenreiner Materialien getrennt werden können, umso größer ist die Chance, sie wieder einsetzen zu können.
Schadstofffreiheit Durch die Auswahl und Verwendung von schadstofffreien, recycelbaren Baustoffen kann der Materialkreislauf verlängert und wirtschaftlich optimiert werden. Je hochwertiger die einzelnen Gebäudeelemente recycelt werden können, umso vorteilhafter ist die Bewertung der Eigenschaft „Recyclingfreundlichkeit“.
Cradle to Cradle
Öko-Effektivität aus der EPEA Internationale Umweltforschung GmbH
Hinter dem Cradle to Cradle-Design Konzept steht die Absicht, hochprofitable Produkte zu entwickeln, deren Bestandteile geeignet sind, in biologischen und technischen Nährstoffkreisläufen zu zirkulieren und so gleichzeitig positive Effekte für Umwelt und Gesundheit haben. Eine öko-effektive Lösung maximiert gleichzeitig die Kompatibilität von Produkten mit biologischen Systemen und ihre Leistungsfähigkeit; sie kombiniert Wirtschaftlichkeit, Fairness und Ökologie zu einer integrierten Produktqualität.
Die Natur qualifiziert, bevor sie quantifiziert. Denken Sie an einen Apfelbaum: Der "Produktion" von Äpfeln geht eine Unzahl von Blütenständen voraus. Die Blüten fallen irgendwann zu Boden, ebenso viele Früchte noch bevor sie die Reife erreichen. Analog zu industriellen Prozessen betrachtet, könnte man diese riesigen Mengen "verschwendeten" Materials als überflüssigen Produktionsabfall ansehen. In unserem Beispiel jedoch werden die "Abfälle" von Tieren und Pflanzen (auch vom "Produzenten", dem Apfelbaum selbst) als Nährstoffe wieder aufgenommen - sind nicht überflüssig sondern notwendig - und stellen zu keinem Zeitpunkt ein Umweltproblem dar.
Cradle to Cradle-Design überträgt das Prinzip "Qualität vor Quantität" auf industrielle Systeme. Materialien und Materialflüsse werden so entworfen, dass sie für die Regeneration und Erhaltung ihrer biologischen und technischen Quellen förderlich sind. Die Entscheidung für einen überragenden Stellenwert der Material-Qualität und deren effiziente Berücksichtigung bei Herstellungsprozessen eröffnet wertvolle ökonomische Möglichkeiten.
Mehr Informationen sowie einige innovative Produktbeispiele erhalten Sie auf der Hompage des Unternehmens
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